Allgemein Modetrends

Herbst/Winter 2010-11 KOLLEKTION

Die Dame der Furla-Kollektion Herbst/Winter 10-11 ist eine Forscherin, sie entflieht dem Alltag auf der Suche nach fernen, aufregenden Horizonten… sie sammelt Emotionen und Reiseandenken. Jedes Detail trägt dazu bei, die Erinnerung wachzuhalten, sei es das Fell des Leoparden, die Haut eines Reptils, die Farbe der Edelsteine und Schmetterlinge, die sorgfältige Verarbeitung des Leders oder das Gewebe des Futters. Die neue Kollektion schenkt Illusionen, wo die Digitaltechnik neue Strukturen nachbildet oder erst entstehen lässt.

Anfang des Zwanzigsten Jahrhunderts trug Freya Stark, einer der ersten großen Forscherinnen, bei ihren Weltreisen Taschen mit Reißverschluss. Die eleganten Konturen und weiblichen Formen inspirierten die funktionelleren und leichteren Taschen der neuen Kollektion.

Sie trug bei ihren Reisen hochelegante Schrankkoffer mit Schutzhüllen aus Stoff, die Furla zu „vielschichtigen” Spielereien anregte, fast als ob die Tasche geschont oder ihr Aussehen auf verblüffende Weise verändert werden sollte.

Dieser virtuelle Accessoire Mode in Safari-Look setzt fluoreszierende Akzente und unterstreicht die natürliche Schönheit der satten und kräftigen Edelsteinfarben.

Farben: Onyx, Sand, Lehmbraun, Fillergrau, Moosgrün, Erdrot Material: Kalbsleder mit Samteffekt, Büffelleder mit Krokoprägung, Ponyfell mit Schneeleopard-Optik, Astrakan

Rä di Martino – TESTIMONIAL DER HERBST WINTER KAMPAGNE
Titel: Die Studie der Perspektiven-Maschine

Die Perspektiven-Maschine ist eine Skulptur und Struktur, die einen Blickwinkel erzeugt, wo immer man sich befindet. Aus Holz gefertigt und in die Länge gebaut, besteht das Kunstwerk aus einem Gerüst aus dünnen Pfosten in Form einer rechteckigen Schachtel, auf hölzernen Beinen stehend und versehen mit einer Videokamera. Auf diese Weise ist es möglich, sich mit der Maschine fortzubewegen und jede Art von Landschaft perspektivisch wahrzunehmen.

Ich denke bei diesem Objekt auch an eine eigenständige Skulptur, die man beobachten und fotografieren kann, in ihrer Einzigartigkeit betrachtet in einem Studio oder in einer Gallerie, um auf diese Weise ihr perspektivisches Potential beizubehalten.

Dieses Projekt umfasst die Idee einer fiktiven Perspektive, gefiltert durch die Vision der umgebenden Landschaft durch Fotografien und Videos, realisiert mit Hilfe der Perspektiven-Maschine. Das Kunstwerk selbst kann allerdings auch als eigenständiges Objekt auf verschiedene Art und Weise erzählt werden: mit der Perspektiven-Maschine umher zu gehen, kann als Performance angesehen und dokumentiert werden, mit Hilfe eines fotografischen Erzählbands.

Die Inhalte, die hier berührt werden, vereinen sich in der Idee von Spaziergang und Landschaft, Landschafts-Fotografie und Gemälde, Darstellung und endlich Geschichte des Zeichnens und die Erfindung der Perspektive.

Biographie von Ra’ di Martino

Rä di Martino wurde 1975 in Rom geboren, hat ab 1997 in London gelebt und dort einen Master an der Slade School of Art gemacht. 2005 ist die Künstlerin nach New York gezogen. Rä di Martino arbeitet hauptsächlich als visuelle Künstlerin mit Schwerpunkt auf der Sprache des Film-/Video- und Fotografie-Gebiets und hat bereits an zahlreichen Ausstellungen in Italien und im Ausland teilgenommen, beispielsweise in Institutionen wie das PS1 New York, Palazzo Grassi, die Sandretto-Stiftung, das MACRO Rom, das Mart Rovereto, das HANGAR Bicocca, Montevideo Netherlands Media Arts, das Museum of Contemporary Arts Chicago, das Bronx Museum, Artists Space NY und Austellungen wie die Biennale von Busan, die Triennale von Turin und Manifesta. Desweiteren hat die Künstlerin an verschiedenen internationalen Kino-Festivals mitgewirkt, wie zum Beispiel das Locarno Film Festival, das Festival Vila do Conde, Portugal, idas Torino Film Festival, das Impakt Film Festival in Holland, Les Urbaines, Lausanne, die Kunstifilmbiennale, Viper Basel, Transmediale 04, New York Underground Film Festival, Locarno Film Festival, Les Recontres Paris/Madrid/Berlin und das Kassel Video & Doc Festival.

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